Physikalisches Wasseraufbereitungsverfahren

In den Anlagen von SAR werden grundsätzlich vier verschiedene Verfahren zur Wasseraufbereitung angewendet. Abhängig von Anforderung und Anwendungsgebiet können diese auch miteinander kombiniert werden.

Das Physikalische Aufbereitungsverfahren

Die Umkehrosmose ist ein physikalisches Verfahren, bei dem mit einem künstlich aufgebauten Überdruck dem osmotischen Druckgefälle (die natürliche Anziehung von Teilchen) entgegengewirkt wird.

Ein in einer Druckkammer angebrachter Hochleistungsmembran ist nur durchlässig für reines Wasser, nicht aber für darin gelöste Ionen oder sonstige Partikel. So ist es möglich, über 99 % aller Salze aus wässrigen Lösungen zu entfernen.

Das entstandene Osmosewasser wird vorwiegend bei Waschanlagen eingesetzt, bei denen Fahrzeuge nicht mittels Gebläse getrocknet werden. Auch das Klarspülen mit Osmosewasser verhindert die bei einer natürlichen Trocknung zurückbleibenden Salze und andere Wasserinhaltsstoffe, die als Flecken auf dem Fahrzeug sichtbar wären.